Auch meine erste Arbeitswoche ist nun vorbei und ich kann nun auch wieder etwas zu diesem Blog beitragen.
Ich wurde sofort bei Landcare Research als normaler Mitarbeiter akzeptiert, von allen lieb begruesst und in das Team aufgenommen. Hier bekommt man nicht staendig zu spueren, dass man doch nur Praktikant sei oder noch studiert. Man wird hier als erwachsener Mensch behandelt. Das ist so wunderbar, dass sich Deutschland davon wirklich inspirieren lassen koennte. Ich hab hier freie Arbeitszeiten, kann kommen und gehen wann ich will. Hauptsache ich mache meine Arbeit. Das gilt hier uebrigens fuer jeden. Es werden keine Stundenzettel geschrieben, oder Stechuhren gefuehrt. Hier vertraut man sich gegenseitig und jeder ist fuer seine Arbeit selbst verantwortlich.
Ich bin im
Bereich Fernerkundung untergebracht wurden. Ich bereite Satellitendaten und -bilder vor und ich analysiere und interpretiere sie entsprechend der Aufgabenstellung. Mal hab ich mehr zu tun und mal weniger. Aber ist halt so, da ich als Praktikant nun mal beschaeftigt werden muss und nicht direkt selbststaendig arbeiten kann. Naechste Woche werde ich in Christchurch GPS Daten erheben (Da komm ich mal bisschen an die frische Luft). Im Januar darf ich dann mit auf einen einwoechigen field trip in die Wetlands. Es soll sehr schoen da sein und das Projektziel lautet: To become as wet as possible.
Ich habe hier auch schon etwas die Gegend erkundet und mir sowohl den angrenzenden Park naeher angeschaut, sowie einige Stadtrundgaenge gemacht. Es ist wirklich eine sehr faszinierende Landschaft, was von der staedtischen Kultur nicht behauptet werden kann. Das sieht alles nach einem grossen Sammelsurium
von allen moeglichen Baustilen aus, die nicht wirklich zusammen passen und auch nicht zusammen gehoeren. Im Endeffekt ist Chrstchurch zwar keine haessliche Stadt, aber auch keine wirklich schoene. Allerdings verleiht ihr der Fluss und die historische (ha ha) Tram einen eigenen Flair, so dass es sich dennoch ganz gut aushalten laesst, zumal ich ja sowieso ca. 30 Fahrradminuten vom Zentrum weg wohne. In meiner naeheren Wohngegegend sieht es eher wie ein typischer amerikanischer Suburb-Bezirk aus. Alles nur eingeschossige Hauser mit eigenen Gartengrundstuecken und aller 5 km kommt mal ein riesiger Supermarkt mit Post, Videothek, Drogerie/Apotheke und Baecker. Dann wimmelt es hier nur so von Schulen. Es gibt in jedem Bezirk mindeste
ns 3 Schulen, so kommt es mir wenigstens vor. Aber wenn man die Leute so sieht, ob beim Einkaufen oder Autofahren, sie machen fast immer ein freundliches Gesicht, laecheln oder singen. Ganz anders als im verbitterten Deutschland.
Auch die Katzen haben sich mittlerweile an mich gewoehnt. Majestic hat es sich zur Gewohnheit gemacht, es sich auf meinem Schoss bequem zu machen, wenn ich am Computer sitze und auch Maleika kommt immer oefter um meine Fuesse geschlichen und moechte gekrault werden. Von den drei Huehnern bekommen wir immer genug Eier, so dass wir nur fuer extravagante
Kuchenbackaktionen welche kaufen muessen. Das Zusammenleben funktioniert bis jetzt sehr gut und ich hoffe, dass es auch die restlichen 3 Monate so bleiben wird.
Gestern war ich bei einer studentischen Geburtstagsparty und es war wiedererwartend gut. Das Haus ist eine richtige Studentenbude. Die haben einen alten ausgetrockneten Pool mit schoenen Graesern und Schilfpflanzen bepflanzt und dann eine Couch und diverse andere Moebel darein gestellt. Das hatte wirklich flair. Noch garniert mit Lichterketten und einer Nebelmaschine war es ein super Platz.
Das war es erstmal von mir. Ich meld mich wieder, wenn es was neues zu berichten gibt.
Ich habe hier auch schon etwas die Gegend erkundet und mir sowohl den angrenzenden Park naeher angeschaut, sowie einige Stadtrundgaenge gemacht. Es ist wirklich eine sehr faszinierende Landschaft, was von der staedtischen Kultur nicht behauptet werden kann. Das sieht alles nach einem grossen Sammelsurium
Auch die Katzen haben sich mittlerweile an mich gewoehnt. Majestic hat es sich zur Gewohnheit gemacht, es sich auf meinem Schoss bequem zu machen, wenn ich am Computer sitze und auch Maleika kommt immer oefter um meine Fuesse geschlichen und moechte gekrault werden. Von den drei Huehnern bekommen wir immer genug Eier, so dass wir nur fuer extravagante
Gestern war ich bei einer studentischen Geburtstagsparty und es war wiedererwartend gut. Das Haus ist eine richtige Studentenbude. Die haben einen alten ausgetrockneten Pool mit schoenen Graesern und Schilfpflanzen bepflanzt und dann eine Couch und diverse andere Moebel darein gestellt. Das hatte wirklich flair. Noch garniert mit Lichterketten und einer Nebelmaschine war es ein super Platz.
Das war es erstmal von mir. Ich meld mich wieder, wenn es was neues zu berichten gibt.
1 Kommentar:
Das klingt alles so toll! :) *seufz*
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