Am Samstag war's doch glatt 35° warm, fast wolkenlos und dazu stechende Sonne. Daher hatte ich nur ein kurzes Vergnügen im 180 Jahre alten Stadtteil. Direkt neben dem Finance District anliegend, können die Unterschiede kaum kaum größer sein. So gibt es eben vor den modernen Wolkenkratzern noch die bunten Häuser, Shops und Tempel, dazu kleine Märkte und natürlich ganz viel Kitsch für die Touristen oder auch die traditionellen Apotheken mit getrockneten Seepferdchen oder ähnlichem.
Sehr bekannt ist für mich dagegen Lau Pa Sat. Der ehemalige Fischmarkt
ist heute nämlich ein Hawker mit vielen äußerst leckeren Imbissständen und daher unsere wöchentliche Anlaufstelle zum Mittagessen.
Ich bin gespannt wie die Straßen hier zum chinesischen Neujahrsfest am 26./27. Januar aussehen.
Sonntag - Dschungelcamp:
Neben Rio de Janeiro ist Singapur die einzige Stadt mit einem ursprünglichen Regenwald innerhalb seiner Stadtgrenzen. Das Bukit Timah Nature Reserve ist ein 164 ha großes Naturschutzgebiet rund um den Bukit Timah, der höchsten Erhebung Singapurs (164 m). Auf teilweise engen Trampelpfaden kann man die weit gehend unberühte Dschungelvegetation genießen. Mehr Bäume als in Nordamerika, dazu viele Vögel, Schmetterlinge, Eichhörnchen, Eidechsen, Affen, Schlangen (hab keine gesehen!) und Riesenameisen (wie aus Indiana Jones 4). Tiger gibt es hier seit 1930 nicht mehr.
Beeindruckend waren vor allem die vielen Affen, die ich hier erstmals in freier Wildbahn erlebt habe. Einige sind auch ein paar Meter mit mir mitgelaufen. Da hier das Füttern streng verboten ist (1.000 $ Strafe), springen sie aber auch nicht gleich auf den Besuchern herum.
Sehr anstrengend war das ständige auf und ab und natürlich die Hitze. Trotzdem ein einzigartiges Erlebnis.