Wir verliessen den APNP am 25.12.2008 und erreichten am selbigen Tag Greymouth (an der Westkueste). Es war wie eine Geisterstadt. Total verlassen, alles geschlossen - richtig unheimlich. Aber nur am Weihnachtstag. Also zogen wir weiter nach Punakaiki und fanden auch schliesslich ein sehr schoenen Zeltplatz.

Wir trafen einen deutschen Radfahrer und ein Vater-Sohn-Paerchen mit denen wir uns sofort gut verstanden und den ganzen Abend unterhielten.
Am naechsten Tag ging es nochmal nach Greymouth zum Einkaufen und dann zu den Pancake Rocks.

Diese einzigartigen Felsformationen sind bis heute noch nicht 100%ig erforscht. Es ist klar, dass der weiche Kalkstein aus dem haerteren Granit ausgewaschen wurde. Aber wieso diese Anordnung ueberhaupt in dieser Form entstanden ist, ist noch ungeklaert. Zurueck am Zeltplatz trafen wir doch tatsaechlich die deutsche Familie vom Wandern wieder und verabredeten uns am naechsten Tag zu einer gemeinsamen Wandertour. Es ging in den Paparoa National Park an der Westkueste entlang des Fox Rivers zu den Fox River Caves und zum Ballroom Overhang. Auch diesmal hies es: changing riversides!

Aber es ging zum Glueck nicht die ganze Strecke nur im Bachbett entlang, sondern auch durch den Wald.

So konnte man die einzigartige und atembraubende Landschaft hautnah geniessen! Die Hoehle war wirklich toll. Man konnte da einfach rein und darin rumkraxeln.

Es gab jede Menge Stalagmiten und Stalagtiten zu sehen - war sehr eindrucksvoll. Der Ballroom Overhang war ein ausgespuelter Felsvorsprung von beieindruckender Groesse.

Auch nach diesem sehr gelungenen Tag folgte eine ausfuehrliche Verabschiedung, diesmal mit Austausch der E-Mail-Adressen. Am naechsten Tag fuhren wir weiter gen Norden nach Westport und besichtigten die Robbenkolonie.

Und ratet mal, wen wir dort getroffen haben - richtig die deutsche Familie. Jetzt aber entgueltig zum letzten Mal. Die Robben waren wirklich niedlich, haben aber ganz schoen gestunken. Wir machten noch eine einstuendige Wanderung zum Leuchturm und dann ging es weiter zum Zeltplatz und an den Strand.

Nun ging es erstmal kurz ins Inland nach Murchison zu meiner Mitbewohnerin und am naechsten Tag begann das naechste Abenteuer!
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