Sonntag, 28. Dezember 2008

28.12. - Chris

Little India

Heute hab ich mir einen Einblick in die hinduistische Welt verschafft, in Little India. Viele bunte Tempel gibt es in diesem Gebiet zu besichtigen. Hier dürfen auch "Ungläubige" die Gebetshallen betreten, ganz im Gegensatz zu den muslimischen Moscheen.
Einzige Voraussetzung: Schuhe uns Socken ausziehen! Die Tempel wirken zwar von außen sehr kitschig (vor allem der Eingangsturm "Gopuram"), sind aber von innen recht eindrucksvoll. Meist sind sie einer Gottheit geweiht. Trotzdem gibt es an den Seiten mehrere Nebenheiligtümer.
Das Gebet läuft nicht im Sitzen oder Stehen ab, sondern ist mehr ein Rundlauf. So werfen sich die Gläubigen am Eingang zu Boden, beten an allen Heiligtümern, umrunden mehrmals bestimmte Figuren und läuten beim Verlassen eine Glocke am Eingangstor.

In den Straßen geht es nicht weniger turbulent zu. Reges Treiben vor allem im Mohammad Mustafa Center. Eine Auswahl, die ihresgleichen sucht. Wer schon mal da war, weiß wovon ich spreche.

Zum Schluss ging's dann noch ins Malaiische Viertel. Dort steht die größte Moschee Singapurs, die Sultan Mosque. Recht üppig von außen. Ungläubige dürfen aber wie gesagt die Gebetshallen nicht betreten. Schade.


Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch!

Samstag, 27. Dezember 2008

Dezember - Chris

Der Dezember begann mit viel Regen. Vor allem die ersten beiden Wochenenden hat es ununterbrochen geregnet, so dass ich mir ein paar Museen angesehen habe. Das wohl bedeutenste und größte Museum, ist das 120 Jahre alte "National Museum of Singapore". Nicht nur äußerlich macht es mit seiner kolonialen Fassade was her. Auf fast 20.000m² bringt es einem die Geschichte (von der Entdeckung, über die Japanische Besatzung nach dem 2. Weltkrieg bis zur Gegenwart) Gesellschaft und Kultur Singapurs näher. Und dies auf hoch moderne Weise, da jeder Besucher einen Audioguide (wie ein größerer iPod) bekommt, mit dessen Hilfe man alles erzählt bekommt und nachlesen kann.

Das Discovery Center war dagegen eher ein Reinfall. Viel zu entdecken, gab es leider nicht und wenn dann wohl nur für Kleinkinder. Einzige Höhepunkte waren eine 4D-Krisensimulator (was passiert, wenn in der MRT-Station Raffles Place eine Bombe explodiert), eine Bustour durch das Ausbildungsgebiet der Armee und das 3D-Kino. Zudem gab es dann für die Museumsbesucher noch ein Angebot am Abend einen aktuellen Kinofilm zu sehen. Und so sah ich dann Madagascar 2 für 1,75€ mit fünf weiteren Personen. Billiger geht's wohl nicht.

Ab Mitte Dezember wurde es dann wieder trockener und vor allem wärmer. So konnte ich mich dann auch wieder länger draußen aufhalten und das Wetter genießen. Unter anderem im Chinesischen und Japanischen Garten, die beide ganz landestypisch gestalltet und durch eine Brücken verbunden sind. Sehr schön waren die Pagoden, die chinesischen Steinfiguren und die Bonsaiausstellung in den kleinen offenen Räumen.


Heute war ich im Sungei Buloh Wetland Reserve, dem einzigen geschützen Feutgebiet des Landes. Das 87 ha große Naturschutzgebiet beheimatet mehr als 500 Arten tropischer Flora und Fauna und ist ein Rastplatz für Vögel auf ihrem Zug zwischen Ostasien und Indonesien, Australien, Neuseeland. Auf einer sehr interessanten 1,5-stündigen Führung durch das Mangrovengebiet bekam ich dann so einiges zu sehen: Warane, Schlammspringer (Fische, die sich auch an Land fortbewegen können), Tree Crabs (Krabben, die Bäume hoch laufen), Eisvögel (die ins Wasser tauchen, um sich ihre Nahrung zu besorgen), Spinnen, Eichhörnchen und Moskitos.


Ach ja - und an Weihnachten war ich am Hafen und hab mir ein gutes deutsches Essen gegönnt: Käsespätzle mit nem Paulaner Weißbier.

Freitag, 19. Dezember 2008

Abwesenheit - Katrin

Hiermit mach ich's Oeffentlich (ichisichisichisich):
Ich bin vom 22.12.2008 bis zum 11.01.2009 nicht erreichbar, da ich mir etwas die Insel anschaue. Falls es irgendwas super Dringendes gibt, hat Chris meine Handynummer!
Ich wuensche allen ein frohes und harmonisches Weihnachtsfest, einen fleissigen Weihnachtsmann und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2009! Feiert schoen, lasst euch euren Braten schmecken. Ich werde sowohl Weihnachten, als auch Silvester am Strand verbringen und wahrscheinlich grillen.


P.S.: Die Rafting-Bilder sind jetzt online!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Kleinigkeiten! - Katrin

1. Wetter:

In Neuseeland wird nicht von Klima gesprochen, sondern nur von Wetter! Hier gibt es kein Klima. So ein Durcheinander habe ich nocht nie erlebt. Von einer auf die andere Sekunde, kann das Wetter hier so schnell umschlagen. Sehr auffaellig ist vor allem der Wind. Ich weiss nicht ob es schon jemandem aufgefallen ist – ich glaube, ich habe es erst 20mal erwaehnt - aber hier ist es sehr windig. Und wenn man Fahrrad faehrt, hat man natuerlich immer Gegenwind (was sonst). In Neuseeland kann man ja schliesslich 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben. Mal sehen, ob ich das Vergnuegen noch haben darf. Letztes Jahr hat es hier zu Weihnachten geschneit (in den Bergen, aber immerhin).

2. Mode:

Prinzipiell nicht vorhanden. Alle Personen ueber 40 laufen hier wie in den 80er Jahren rum. Socken in den Sandalen ist hier Pflicht. Jogginghose auf Arbeit, Pulli in die Hose gesteckt. Sieht toll aus! Frisuren sind meistens auch keine vorhanden. Meistens ein Mix aus Kaltwelle und Vokuhila. Die Jugend kleidet und frisiert sich dann doch etwas internationaler. Aber das schoene an Neuseeland ist, dass es keinen stoert. Mode ist hier nicht wichtig. Auch Reichtum, oder Sauberkeit (dreckige Fingernaegel scheinen auch ein Wahrzeichen Neuseelands zu sein) sind hier keine Massstaebe. Hier wird ein jeder nach seinem Charakter beurteilt. Das ist doch traumhaft. Es ist sogar nicht erwuenscht, zu zeigen was man hat. Wer hier mit teurem Auto rumfaehrt wird nur schief angeschaut. Wer Geld hat zeigt es nicht und wer keins hat, dem sieht man es nicht an. In der Schule werden Schuluniformen getragen und auf Arbeit (wie schon erwaehnt) ein Mix aus allem. Anzug, Jogginghose, Jeans,... (Nein Papi: nicht alles gleichzeitig!)

3. Nahrung:

Sehr lecker. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so viel Obst, Gemuese und Vollkorn gegessen, wie hier. Meine Kollegen ernaehren sich alle sehr gesund. Zum Lunch (Mittag) gibt es immer mindestens 2 Fruechte und auf den Vollkornsandwiches ist meistens Salta, Gurke, Tomate oder aehnliches. Das habe ich natuerlich sofort adaptiert um in der Masse mit zu schwimmen. Dafuer geht es mir auch richtig gut. Ich esse vor allem viel Kiwis. Nein nicht die Menschen und auch nicht die Voegel – die Fruechte. Einer meiner Kollegen isst diese sogar im Ganzen – Mit Haut und Haaren.

4. Wohnen:

Haeuser werden hier nicht auf Dauer gebaut/konstruiert. An den meisten Haeusern blaettert der Putz ab, oder sie haben verstopfte Leitungen oder oder oder. Bei uns sind es vor allem die Wasserleitungen. Der Warmwasserdruck ist gleich Null. Das ist ziemlich schlecht, wenn man nicht kalt duschen moechte. Also dauert das auch entsprechend laenger. Von Heizungen haben die Kiwis (Menschen) auch noch nichts gehoert. Es gibt prinzipiell keine. Die beste Form zu heizen ist hier ein Kamin zu haben. Oder mit Elektroheizungen das Haus vollzustellen. Ist auch huebsch anzusehen. Ein aehnliches Problem ist der Satellitenempfang. Aber ich glaube das liegt an unserer Schuessel. Komischerweise regnet es hier in allen Filmen. Nicht zu vergessen, dass es hier ganze 5 Programme gibt, die aller 10 min Werbung bringen. Dafuer ist es sehr billig hier zu wohnen, da kann man schon mal ein paar Reparaturarbeiten in Kauf nehmen.

5. Weihnachten:

Auch hier ist man genauso verrueckt auf die Weihnachtszeit, wie in Deutschland. In den Shoppingmalls dudelt den ganzen Tag Weihnachtsmusik, nur dass hier die meisten leise mit singen. Die Geschaefte sind geschmueckt und die Menschen haben gute Laune. Alles ist im Ausverkauf und es herrscht der uebliche Weihnachtstress. Wir haben einen Winnie Puh und einen Simpsons Weihnachstkalender, sowie einen kuenstlichen kleinen Weihnachtsbaum unter dem die Geschenke liegen.
Gestern hatten wir unsere kleine Weihnachtsfeier und hatten sehr viel Spass. Dabei mussten wir den ganzen Abend Weihnachtslieder hoeren. Dafuer gab es leckeres Essen.
Es gibt natuerlich kleine Unterschiede. Die Adventszeit ist den Kiwis schon ein Begrif, aber wirklich zelebriert wird sie nur bei den streng Katholischen. Ausserdem werden die Geschenke erst am 25.12. morgens verteilt, so dass am 24.12. abends alles unterwegs ist, um noch rechtzeitig die Verwandschaft anzutreffen. Weihnachtsmaerkte gibt es hier auch nicht und anstelle von Gluehwein freut man sich hier ueber ein kalten Bier. Zu den Weihnachtsfeieren wird traditionell ein BBQ veranstaltet (wie sowieso den ganzen Sommer lang) und der Weihnachtsbraten ist meistens ein Truthan.

See you

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Rafting Trip - Katrin

Leider ist wieder ein wunderschoenes Wochenende vorueber gegangen und ich kann nur noch in Erinnerungen schwelgen – in fantastischen.
Alles begann hinter dem Hochspannungslabor der Universitaet von Canterbury. Wir erhielten die


Ausruestung vom Ingenieur- und Computer-Department, da einer der Organisatoren dort arbeitet. Die Boote mussten verstaut, die Barrels gepackt werden. Ein Barrel (eine Plastiktonne) fuer zwei Personen, das war schon die erste Huerde, die bewaeltigt werden musste. Alles wurde in zwei Haengern verstaut und dann ging es ab in zwei Vans Richtung Clearance River. Unsere Einsatzstelle lag noerdlich von Hanmar Springs, wo die normale Strasse endet, so dass wir ueber Schotterwege durch die Berge mussten. Im Dunkeln angekommen, wurden noch die Boote (3) aufgeblasen und dann verzogen wir uns in das nahe gelegene, verlassene Cottage. Nach einer windigen Nacht und bei Sonnenaufgang geweckt von Sandfliegen (bissig), begann fuer uns um 06:00 Uhr der Tag mit Fruehstueck, Barrels packen und Boote klar Schiff machen. Um 09:00 Uhr

waren wir auf dem Wasser (wie jeden Tag). Auf jedem Boot 4 Barrels und zweimal 5, einmal 6 Personen. Ich bin auf Sophie mitgefahren (rotes Boot). Die anderen Mitstreiter waren Pinky (pinkes Boot) und der Grey Ghost (ihr werdet es kaum glauben – graues Boot). Die normale Kleidung bestand aus Neoprenanzug (Wassertemperatur ca. 10-12 Grad), Schwimmweste und Helm. Der erste Tag war recht ruhig, keine besonders schnellen Rapids (Stromschnellen), dafuer recht viel Wind, so dass wir unsere erste Etappe etwas kuerzen mussten, um nicht auf einem voellig ungeschuetzten Campingplatz zu zelten. Aber es war trotzdem sehr warm, so dass es gar nicht schlimm war, dass ich am ersten Tag ueber Bord ging. Unsere Captain uebersah einen kleinen Felsen und der Ruck hat mich ruecklings aus dem Boot katapultiert. Aber ich konnte mich sofort am Boot festhalten und es war auch keine gefaehrliche Stelle. Nach einem ordentlichen BBQ, warteten alle darauf, dass es endlich dunkel wird, damit man ins Bett konnte, da wir schon alle um die Wette gaehnten. Der naechste Tag sollte schliesslich anstrengend werden, da wir die verlorenen Kilometer wieder reinholen mussten.



Am zweiten Tag waren die Rapids schon eindrucksvoller, das Wetter angenehmer und die Stimmung noch gelassener. Das blieb auch so, als der Grey Ghost ein Riss hatte und erstmal geflickt werden musste. Wir nutzten die Zeit gleich fuer die Mittagspause. Nach ein paar Wasserschlachten und 12h auf dem Wasser erreichten wir auch endlich, fast im Dunkeln, unser naechstes Ziel. Dies war eine Huette, die schon von einigen Jaegern bewohnt wurde. Diese verbrachten mehrere Tage in den Bergen, um alles zu schiessen, was ihnen ueber den Weg laeuft (Opposums, Hirsche, Hasen,…). Erschoepft und gluecklich ging für uns auch dieser Tag zu Ende.
Der dritte Tag sollte schliesslich der schoenste warden. Absolut tolle Stromschnellen und aufregende Erlebnisse. Es ging pausenlos durch anstrengende Rapids, bei denen die Kommandos im Sekundentakt kamen und man gar nicht so schnell reagieren konnte. Back right, hard forward, all back, raise, all forward, back left, hold on,…. Einige male mussten wir aussteigen, da wir versehentlich auf einem Felsen parkten, aber die Boote waren so robust, dass alles gut ging.

An einer Stelle waere Pinky allerdings fast umgekippt. Ein schneller Rapid in einer Linkskurve. Pinky war zu schnell und wurde gegen den Felsen gedrueckt und hochkant gestellt. Volker und Rachel sind aus dem Boot gesprungen und auch der Captain hat sich schliesslich geopfert und so konnte Pinky gerade gestellt warden. Voller Wasser und blossgestellt, schaffte es Pinky an Land um sich kurz auszuruhen. Die Crew von Grey Ghost und Sophie war so gespannt, dass niemand diese Szene filmte oder fotographierte - Schade! Der dritte Tag fand schliesslich sein Ende an einem sehr schoenen Zeltplatz voller kleiner einheimischer Buesche, wo genug Nieschen vorhanden waren, in denen man zelten konnte. Nach einem ordentlicher Tortilla Mahl, Christmas Pudding (Kuchen) und Pudding, gingen alle gesaettigt und zufrieden ins Bettchen.
Auch am vierten und letzten Tag sollte es nicht langweilig warden. Am Anfang der Strecke kamen wir nochmal durch eine Schlucht mit schoenen Rapids und nachdem uns ein flaches und langweiliges Ende prophezeit wurde, genossen wir diese nochmal. Aber das langweilige Ende wollte nicht kommen. Der Fluss gabelte sich in zwei grosse Aeste und Pinky und Sophie nahmen den Rechten, Grey Ghost den linken Arm, der etwas mehr Wasser fuehrte. Auf diesem letzten Stueck hatten wir einen Rapid nach dem anderen und es war sehr flach, so dass wir oefter raus mussten, um Sophie ueber Steine zu schieben oder vom geparkten Felsen zu schubsen. Als wir dann doch am Ziel ankamen, mussten wir das ganze Gepaeck und die Boote durch das 200m lange steinige trockene Flussbett tragen, dann nochmal durch einen schmalen Seitenarm, und schliesslich eine 20m steile Boeschung rauf. Alle waren bedient und wir machten uns erschoepft auf den Heimweg.


Am Mittwoch (gestern) verabredeten wir uns zum BBQ und Bilder anschauen. Steven organisierte einen Beamer und wir schauten uns alle Bilder auf einer grossen Leinwand an. Das war sehr lustig und alle liessen das Ereignis nochmal Revue passieren.

Dienstag, 2. Dezember 2008

House & Farmwalk - Katrin

Ich reiche hiermit noch ein paar Bilder des Hauses nach, in dem ich wohne.


Das ist das Wohnzimmer und der hintere Teil des Gartens


Heute habe ich erneut einen Farmwalk gemacht. Das ist Teil eines unsere Projekte, bei dem die Farmmitarbeiter jede Woche die Felder ablaufen und messen wie hoch das Gras ist. Sie koennen so eine optimale Ausnutzung der Graslandschaft erreichen. Denn sie wollen die Kuehe so wenig wie moeglich zufuettern, da dies immer teurer wird und auch umweltbelastend ist.

Montag, 1. Dezember 2008

Fotos

ACHTUNG:
Die Bilderauswahl befindet sich jetzt sortiert und aktualisiert unter:

http://picasaweb.google.de/chrissikussi

Rezept

Ich habe hier ein ganz ganz tolles Rezept. Es werden ungefaehr 25 Kekse. Das muesst ihr unbedingt mal ausprobieren!

Zutaten:
250g Butter
3/4 Tasse Zucker
2 TL brauner Zuckersirup - Golden Sirup (wenns das in Deutschland nicht gibt, dann kann man auch Honig oder eine 1/2 tasse braunen Zucker nehmen)
2 Eier
2 Tassen Vollkornmehl
1 TL Backpuler
1 TL Natron
3 Tassen Haferflocken
1 handvoll Schokochips (keine Streusel, sondern ehe kleine Klekse)
1 handvoll Rosinen
1 handvoll Sonnenblumenkerne
1 Tasse Kokosflocken

Zubereitung:
Die Butter mit dem Sirup und dem Zucker zusammen schmelzen lassen. Waehrenddessen die trockenen Zutaten vermischen und zum Schluss die Buttermischung und die Eier dazu. Alles vermanschen und zu kleinen handtellergrossen Keksen formen. Anschliessend bei 200 Grad 10 min backen.




Guten Appetit!

Huegel - Shoppen - Wind & Wetter

Nach einer Ruege von Chris, melde ich mich auch mal wieder, obwohl ich gar nicht viel zu erzaehlen habe. Mein Wochenende bestand vorrangig aus shoppen, mit meinem Auto rumfahren und Fahrradfahren.
Samstag bin ich den Dyers Pass ueber die anliegende Huegelkette nach George's Bay und Lyttleton gefahren. Vom hoechsten Punkt "The Sign of the Kiwi" hatte ich einen wunderschoenen Ausblick zu beiden Seiten ueber die Bucht und ueber Christchurch. Es war wunderschoenstes Fruehlingswetter und ausnahmsweise mal nicht windig. In George's Bay angekommen, stellte ich fest, dass der Ort aus ein paar verstreuten Haeusern und einem Pier besteht, der aber nicht mehr genutzt wird (sieht jedenfalls nicht danach aus). Aber ich habe wiederum einen wundervollen Blick genossen, diesmal auf Lyttleton und die Huegelkette. Lyttleton an sich ist nicht besonders schoen, da es eine Industriestadt ist (wenn man hier von Stadt sprechen kann). Den groessten Teil nimmt der Hafen ein. Aber einer Tafel nach sind hier Anfang des 19. Jh. die ersten Siedler gelandet und haben sich von Lyttleton aus ueber den Pass gewagt, um sich auf der anderen Seite (heutiges Christchurch) niederzulassen.


Nach diesem kurzen Ausflug war ich nochmal in der Stadt, um mir ein bisschen die Angebote im Christmas Sale anzuschauen und ich kann nur sagen: es lohnt sich.


Sonntag Vormittag war ich gleich nochmal shoppen, diesmal mit Simone (Mitbewohnerin). Auch das hat sich wiedermal gelohnt. Zum Lunch gab es dann Sushi und Minidonuts (Nam nam nam). Nachmittags haben wir dann einen Bike Trip gemacht. Erst den Dyers Pass hoch (pfffffffffff), dann immer entlang auf relativ gleicher Hoehe Richtung Suedwesten, dann gings abwaerts und zum Schluss noch laestige 20km zurueck nach Hause auf einer Strasse. Allerdings war das Wetter nicht gerade toll. Wir hatten ganz schoenen Gegenwind und haben daher auch unsere urspruengliche Route etwas abgeaendert. Als wir oben ankamen, waren wir auf einmal in den Wolken verschwunden. Es war neblig, kalt und stuermisch. Wir mussten uns teilweise ganz schoen an die Fahrraeder klammern, um nicht von einer Windboee umgerissen zu werden. Vor allem bei der Abfahrt hatte ich ganz schoen Muffensausen.

Total erschoepft und hungrig zu Hause angekommen, hatte natuerlich keiner mehr Lust zum kochen. Also goennten wir uns die traditionellen Fish & Chips.

Das ganze Wochenende war begleitet von der Aufregung fuer unseren Raftingtrip, den wir ab Mittwoch Nachmittag antreten. Da geht es dann 4 Tage lang den Clarence River runter (freu freu). Jetzt hatte ich doch einiges zu erzaehlen, Bilder folgen demnaechst.


PS: In Neuseeland gibt es ein Sprichwort ueber das Wetter: Hier kann man 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben. Und das stimmt auch noch!!!