Nach einer Woche harter Arbeit am Schreibtisch (räusper, räusper) mussten wir mal wieder an die frische Stadtluft. Wir haben uns schon lange gefragt, wo denn all das Wasser des Singapore River herkommt, dass all die touristischen Attraktionen kurz vor seiner Mündung passiert. Diesem Geheimnis sind wir am Sonntag auf den Grund gegangen und haben dabei faszinierende Entdeckungen gemacht. Wir haben uns den Punkt in unserer Karte gesucht, wo der Fluss verschwindet und sind an diesen Punkt gereist. Jedoch ist das mitnichten die Quelle. Neeeeiiiiiin. Das ist einfach ein fiktiver Punkt, der gewählt wurde, weil es wahrscheinlich niemanden auffallen würde, ha, da haben sie aber nicht mit uns gerechnet. Der Singapore River ist heute nämlich nur noch 3,2 km lang und beginnt offiziell an der Kim Seng Brücke.
Wir wanderten anfangs also unwissend den Alexandra Kanal entlang, bis wir zu oben genannter und abgebildeter Brücke kamen und sich das Stadtbild und der Fluss massiv zu ändern begann. Das Wasser wurde sauberer, der Fluss breiter, die Kanalform wurde aufgebrochen und die ursprünglichen Mäander (Flussschleifen) waren wieder zu erkennen. Von der staatlichen Blockbauweise mit Arbeiterviertelcharakter kamen wir entlang privaten Condominiums und Hotelketten. Künstlich gestaltete Ufer mit Bars, Cafés, Restaurants und grüner Promenade bilden nun die Landschaft.
Die blau, weiß oder rot beleuchteteten Brücken ziehen sich den gesamten Fluss entlang. Vom Kim Seng Park, über den Robertson Quay, den Clarke Quay, entlang des Boat Quay bis zu seiner Mündung über die Marina Bay in den Pazifik.
CK
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