So, nun sind seit dem 28.01.2011 meine Eltern da. Deswegen hatten wir auch weder Zeit noch Kraft diesen Blog weiter zu führen. Die ersten drei Tage Stadtrundführen mussten wir leider im Regen machen, da auch hier das Wetter etwas verrückt spielte. Dann ging es ab nach Langkawi und wir verbrachten da 6,5 wundervolle, traumhafte, leckere und absolut wunderschöne Tage. Das schaff ich jetzt nicht alles zu schreiben. Ausfürhliche Berichte gibts dann, wenn die beiden wieder weg sind und wir wieder Zeit für sowas haben. Was nicht heißen soll, das wir die Zeit mit Ihnen nicht genießen. Im Gegenteil. Es ist auch jetzt in Singapur - trotz extrem warmen und schwülen Wetter - noch wunderschön.
Freitag, 11. Februar 2011
Kuala Lumpur
Am Montag (24.01.2011) sind wir dann nach KL geflogen, um uns die Stadt anzusehen und Felix zu besuchen. Chris war ja nun das dritte Mal da und daher beschreibe ich nur kurz meine Eindrücke. Den Rest könnt ihr in älteren Posts nachlesen.
KL ist laut und dreckig, aber an manchen Stellen doch fortgeschrittener als man es sich vortsellt. Das Vorzeigeobjekt - die Petronas Twin Towers - ist ein ähnlich gelecktes Areal, wie wir es aus Singapur kennen. Bei dem Rest der Stadt sieht es allerding anders aus. Da wird halt einfach der Müll an den Straßenrand gekippt, kaputte Gebäude, Gleise o.Ä. einfach ignoriert, ... . Es scheint auch niemand zu stören, das es gefühlte 20 verschiedene Verkehrssysteme gibt, die nicht in der Lage sind miteinander zu arbeiten. CHAOS ist dann angesagt um von A nach B zu kommen. Die Taxi-Fahrer versuchen einen ständig übers Ohr zu hauen und bei allem was man kauft, muss darauf geachtet werden, ob es keine Fälschung ist.
Felix Wohnanlage hat uns sehr gut gefallen und das Essen war auch sehr lecker, aber Wohnen oder nochmal Urlaub da machen, muss ich nicht unbedingt.
KL ist laut und dreckig, aber an manchen Stellen doch fortgeschrittener als man es sich vortsellt. Das Vorzeigeobjekt - die Petronas Twin Towers - ist ein ähnlich gelecktes Areal, wie wir es aus Singapur kennen. Bei dem Rest der Stadt sieht es allerding anders aus. Da wird halt einfach der Müll an den Straßenrand gekippt, kaputte Gebäude, Gleise o.Ä. einfach ignoriert, ... . Es scheint auch niemand zu stören, das es gefühlte 20 verschiedene Verkehrssysteme gibt, die nicht in der Lage sind miteinander zu arbeiten. CHAOS ist dann angesagt um von A nach B zu kommen. Die Taxi-Fahrer versuchen einen ständig übers Ohr zu hauen und bei allem was man kauft, muss darauf geachtet werden, ob es keine Fälschung ist.
Felix Wohnanlage hat uns sehr gut gefallen und das Essen war auch sehr lecker, aber Wohnen oder nochmal Urlaub da machen, muss ich nicht unbedingt.
East Coast Park
Hier nur ganz kurz ein Exkurs. Wir waren am Sonntag (23.01.2011) am East Coast Park, der sich, wie der Name schon verrät, an der Ostküste befindet. Es ist einer der größten und, besonders an Wochenenden, vollsten Parks in Singapur. Dafür bietet er auch sehr viel. Meer und Strand, sehr viel Grün, aber auch sehr gute Wege zum Radeln und Inlinern (kann alles geliehen werden). Andere ließen Drachen steigen oder bauten rießige Sandburgen. Direkt am Park befindet sich sogar eine Kiteanlage mit diversen Absprungrampen aber ohne den Drachen, sondern mit automitischer Seilanlage. Nebenbei kann man noch Flugzeuge beim Landen beobachten oder einfach das schöne Wetter genießen. War ein wunderschöner Tg, allerdings auch ein extrem langer Fußmarsch (ca. 13km)!
Montag, 17. Januar 2011
Felix
Am Montag haben Felix, Chris und ich spontan entschieden, dass es langsam mal Zeit wird sich zu treffen. Felix hat nicht lange gefackelt und sofort gebucht. Also hatten wir vom 13. - 16. Januar einen Gast, mit dem wir sehr viel schönes erlebt haben.
Angefangen haben wir am Donn
erstag morgen mit einer Standard Stadtführung. Finanzzentrum, Colonial Core, Chinatown. Mittagessen im Lau Pa Sat - na klar - Koreanisches BBQ. Am Nachmittag sind wir kurz nach Hause, ausruhen, umziehen, Quartier beziehen (für Felix) - unsere Vermieterin hat derzeit ein Zimmer frei - um abends noch in die New Asia Bar zu fahren, von der man einen fantastischen Blick auf Singapur hat (70. Stock eines Hotels). Anschließend konnten wir uns es nicht nehmen lassen ein Blick in das erste Casino Singapurs zu werfen - ich sag nur WOW.
Freitags hatten wir uns vorgenommen, uns auf Sentosa auszutoben. Ein heftiges Gewitter machte uns kurzzeitig einen Strich durch die Rechnung, so das
s wir jetzt zwar jeden Souvenirshop kennen, aber sonst nicht allzu viel gesehen haben. Immerhin waren wir am (angeblich) südlichsten Punkt Kontinental- asiens und haben neben eines Wild West Wettschießens auch eine 4D Log Ride (Achterbahn 3D Simulation, in der der Gast ein Baumstamm ist) hinter uns gebacht. Danach folgte eine Besichtigung vom Clarke Quay, dem abendlichen Vergnügungszentrum der einheimischen und zugezogenen Jugend.
Am nächsten Morgen ging es direkt in das einzig bestehende Wetland Reserve oder auch den noch einzigen Mangrovenwald in Sin
gapur ganz im Norden der Stadt. Die Fahrt war lang, es war warm, aber es hat sich gelohnt. Neben zahlreichen frei herum- laufenden Waranen haben wir auch diverse Vögel, den Schlammspringer, Krabben, Echsen, exotische Spinnen und natürlich auch faszinierende Vegetation beobachten können. Den Tag haben wir in Little India bei einem Regenguss und anschließender Shoppingtour im Mustafa Centre fortgeführt. Beim Essen in der Churrascaria am Clarke Quay haben wir ihn beendet. All you can eat in brasilianischem Stil. Dabei wird einem das am Spieß gegrillte Fleisch direkt auf den Teller geschnitten. Ich glaub, ich hab noch nie sooooo vie
l gegessen. Es gab verschiedene Rindfleischvarianten, Hühnerherzen, Fisch, Knoblauchbrot, Hühnchen im Speckmantel und sogar warme Ananas am Spieß Lecker wars, mmmmmhhhhhh.
Sonntag war dann doch eher chillig. Die Orchard entlang schlendern und sich über die Quantität und Dichte der Luxusläden wundern, das Raffles Hotel besichtigen und zum Abschluss eine gut durchgebratene, in Sesambrot gepackte und mit Gemüse und Soßen verzierte Fleischschnitte verzehren, zu der als Beilage frittierte Kartoffeln gereicht wurden. Allem in allem waren es vier sehr schöne, aber auch anstrengende Tage. Wir werden wohl das Programm für meine Eltern nochmal überdenken.
Angefangen haben wir am Donn
Freitags hatten wir uns vorgenommen, uns auf Sentosa auszutoben. Ein heftiges Gewitter machte uns kurzzeitig einen Strich durch die Rechnung, so das
Am nächsten Morgen ging es direkt in das einzig bestehende Wetland Reserve oder auch den noch einzigen Mangrovenwald in Sin
Sonntag war dann doch eher chillig. Die Orchard entlang schlendern und sich über die Quantität und Dichte der Luxusläden wundern, das Raffles Hotel besichtigen und zum Abschluss eine gut durchgebratene, in Sesambrot gepackte und mit Gemüse und Soßen verzierte Fleischschnitte verzehren, zu der als Beilage frittierte Kartoffeln gereicht wurden. Allem in allem waren es vier sehr schöne, aber auch anstrengende Tage. Wir werden wohl das Programm für meine Eltern nochmal überdenken.
CK
Sonntag, 16. Januar 2011
Botanischer Garten
Wir haben nicht nur eine schöne Echse direkt am Parkeingang gesehen, sondern auch gelernt, dass Ingwer nicht nur Ingwerwurzel, sondern eine ganze Pflanzenfamilie ist. Dazu gehört zum Beispiel auch die Banane. Hier noch ein paar Eindrücke von dem schönen Tag und vor allem den schönen Pflanzen und Vögeln.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Aus der Mitte entspringt ein Fluss
Nach einer Woche harter Arbeit am Schreibtisch (räusper, räusper) mussten wir mal wieder an die frische Stadtluft. Wir haben uns schon lange gefragt, wo denn all das Wasser des Singapore River herkommt, dass all die touristischen Attraktionen kurz vor seiner Mündung passiert. Diesem Geheimnis sind wir am Sonntag auf den Grund gegangen und haben dabei faszinierende Entdeckungen gemacht. Wir haben uns den Punkt in unserer Karte gesucht, wo der Fluss verschwindet und sind an diesen Punkt gereist. Jedoch ist das mitnichten die Quelle. Neeeeiiiiiin. Das ist einfach ein fiktiver Punkt, der gewählt wurde, weil es wahrscheinlich niemanden auffallen würde, ha, da haben sie aber nicht mit uns gerechnet. Der Singapore River ist heute nämlich nur noch 3,2 km lang und beginnt offiziell an der Kim Seng Brücke.
Wir wanderten anfangs also unwissend den Alexandra Kanal entlang, bis wir zu oben genannter und abgebildeter Brücke kamen und sich das Stadtbild und der Fluss massiv zu ändern begann. Das Wasser wurde sauberer, der Fluss breiter, die Kanalform wurde aufgebrochen und die ursprünglichen Mäander (Flussschleifen) waren wieder zu erkennen. Von der staatlichen Blockbauweise mit Arbeiterviertelcharakter kamen wir entlang privaten Condominiums und Hotelketten. Künstlich gestaltete Ufer mit Bars, Cafés, Restaurants und grüner Promenade bilden nun die Landschaft.
Die blau, weiß oder rot beleuchteteten Brücken ziehen sich den gesamten Fluss entlang. Vom Kim Seng Park, über den Robertson Quay, den Clarke Quay, entlang des Boat Quay bis zu seiner Mündung über die Marina Bay in den Pazifik.
CK
Sonntag, 9. Januar 2011
Bukit Timah
Diese Woche ging es rauf auf unseren Hausberg. Der Bukit Timah (malaii. "Zinnberg") ist mit 163m die höchste Erhebung Singapurs und liegt in einem 164 Hektar großen Naturschutzgebiet mitten im Zentrum der Insel. Singapur ist damit neben Rio de Janeiro die einzige Stadt, in deren Grenzen es noch einen ursprünglichen Regenwald gibt. Neben Affen und Eichhörnchen (die wir sehen konnten) leben hier etwa 500 verschieden Tierarten (darunter auch die allseits beliebte Python, genauso beliebte Stechmücken und rund 200 verschieden Kakerlakenarten). Ja sogar als Tigerhügel war Bukit Timah bekannt, bis der letzte im Billiardzimmer des Raffles Hotel 1902 erlegt wurde. Und noch etwas Historisches: Dieser Berg war die letzte Verteidungsbastion im 2. Weltkrieg, bevor er am 11. Februar 1942 von den Japanern erobert wurde und zur britischen Kapitulation
führte.
Neben dem betonierten(!) Hauptweg führen verschieden Naturpfade auf und um den Gipfel herum. Wir folgten der Dairy Farm Schleife, auf der wir auf kurzer Distanz 60 Höhenmeter am steilsten Stück zu überwinden hatten. Die ersten Laute, die man zu hören bekommt, ist das nervige Zirpen der männlichen Zikade, einem etwa 5cm großem Insekt. Besonders schön anzusehen, sind dagegen die bis zu 175m langen Rattanlianen. Am Gipfel angekommen, machte sich das anbahnende Gewitter auf sich aufmerksam. Somit blieb uns nur kurze Zeit zum Ausruhen vor dem Abstieg und dem verdienten Abendessen.
CK
Neben dem betonierten(!) Hauptweg führen verschieden Naturpfade auf und um den Gipfel herum. Wir folgten der Dairy Farm Schleife, auf der wir auf kurzer Distanz 60 Höhenmeter am steilsten Stück zu überwinden hatten. Die ersten Laute, die man zu hören bekommt, ist das nervige Zirpen der männlichen Zikade, einem etwa 5cm großem Insekt. Besonders schön anzusehen, sind dagegen die bis zu 175m langen Rattanlianen. Am Gipfel angekommen, machte sich das anbahnende Gewitter auf sich aufmerksam. Somit blieb uns nur kurze Zeit zum Ausruhen vor dem Abstieg und dem verdienten Abendessen.
CK
Mittwoch, 5. Januar 2011
2011
Frohes Neues Jahr wünschen wir unseren Lesern. Wir haben den Jahreswechsel an der Marina Bay (Finanzzentrum) verbracht und uns das Feuerwerk angeschaut. Mal abgesehen davon, dass wir durch den Rauch nicht so viel sehen konnten, besoffene Inder die ganze Zeit gegröhlt haben, als wären sie auf einem Rockkonzert und danach alle glechzeitig durch die beengten Fußwege (weil abgesperrte Straßen) zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gelaufen sind und wir einen Bus knapp verpassten und der nächste zu voll war für uns, wir also den letzten Bus nehmen mussten, von dem wir schon dachten er kommt nicht mehr, war es ein gelungener Jahreswechsel.
Wir sind am 01. Januar in unsere neue Bleibe gezogen. Direkt neben dem Bukuit Timah Nature Reserve, den wir von unserem Zimmer auch sehen können. Das Zimmer ist etwas kleiner, aber ausreichend. Die Familie sehr nett und die Umgebung gefällt uns auch ganz gut. Shoppingcenter, Bus, MRT und Natur ist alles per Fuß zu erreichen, der Bus braucht 20 Minuten in die Innestadt (wie vorher auch) und wir sind in den letzten Tagen ganz gut mit der Dipl und anderen Sachen vorangekommen (vor allem Räuberrommé hat es uns angetan). Ich werde mir wohl doch NOCH ein Buch kaufen müssen.
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